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„tout ou rien“

wir gehen, behebig und sicher, schritt nach schritt. jede stufe will erklommen werden, so lernen wir. das leben im idealfall, ein stetiger aufstieg.

komisario währenddessen: er träumt, visioniert, sein kopf brodelt in brühender hitze, ideen verdichten sich zu einem escherschen netz. sein außen jedoch: stoisch. kein mucks, kein stöhnen, majestätisch in seinem stolz. wie ein vulkan. niemand weiß, wann er ausbricht, wir ahnen nur, daß die ruhe trügerisch ist.

„ich klettere nicht“, so seine worte. „langatmige wanderschaft, das ist nicht mein.“

„ich baue mir einen hubschrauber. das dauert. natürlich. doch am ende, dann, da hebe ich ab, steil, schnell wie ein blitz. des berges gipfel? DAS ist mein.

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copyright: eva-des ist schon so viel geschaffen und kreiert worden. manchmal scheint es vergeblich. in vain.

ich wache auf, der zweifel nagt.

wenn ich male, dann kommuniziere ich.

die farbe spricht zu mir, der strich, der aus der hand gleitet und so schnell schon seine eigenen wege findet. ich folge nur.

es werden geschichten, menschen, welten, sichtbar, erstaunlich, so hätte ich mir das anfangs nie erdacht.

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eva-d: fancy mirrors

eva-d: fancy mirrors

warum gibt es farben in der welt? warum ist der himmel blau, mal rot, ein ander mal gelb untermalt? warum das grass grün oder braun? oder muttererde, so sagte man mir als ich kind war, muttererde, das ist die erde, die tiefschwarz ist. farben sind die creme auf der torte.

ich liebe die reine farbe. ich mische seltenst. ich liebe die kontraste. ein reines rot, das ist gewaltig. es nimmt eine position ein, eine klare haltung.

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