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Über evad008

1989 habe ich den auftrag bekommen, über die frage "what_is_art" zu recherchieren. ich empfinde, es ist an der zeit, meine recherchen öffentlich zugänglich zu machen. neben neuesten resultaten, werde ich peu à peu auch auf mein archiv zugreifen, und ebenfalls ältere ergebnisse auf diesem blog veröffentlichen. es handelt sich dabei um reflexionen, in bild und schrift. der kontakt zu meinen auftraggebern ist durch komisario x-bin gegeben, mit dem ich via skype und viber in engem kontakt stehe. im laufe der jahre habe ich neben der übermittllung meiner aufträge und hilfestellungen seitens komisarios auch das eine oder andere detail über ihn als person und seine herkunft erfahren können, was mir wertvoll ist. ich möchte auch diese Informationen öffentlich weitergeben, und aus einem puzzle von kursiv gedrucktem, wird sich der leser vielleicht selber eine vollständige persönlichkeit seiner zusammenbasteln können.

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eva-d: fancy mirrors

eva-d: fancy mirrors

warum gibt es farben in der welt? warum ist der himmel blau, mal rot, ein ander mal gelb untermalt? warum das grass grün oder braun? oder muttererde, so sagte man mir als ich kind war, muttererde, das ist die erde, die tiefschwarz ist. farben sind die creme auf der torte.

ich liebe die reine farbe. ich mische seltenst. ich liebe die kontraste. ein reines rot, das ist gewaltig. es nimmt eine position ein, eine klare haltung.

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malerei, zeichnen, skulptur.

kunst machen, das heisst eigentlich ständig vor dem sprung stehen und dann zu springen. es ist ein permanentes pendeln zwischen beidem.

es ist ein sprung ins ungewisse, anfangs. einmal gesprungen ist es ein treiben lassen und ein mitgehen mit den formen und welten, die sich auftun.

ohne worte

ohne worte

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roland barthes endet seinen text über cy twombly mit den worten des tao tê king:

er produziert, ohne sich anzueignen,

er tut, ohne zu erwarten.

ist sein werk vollendet, hängt er nicht daran,

und weil er nicht daran hängt, wird sein werk bleiben.

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wenn die engel zu uns kommen

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nach(t)gedankenkunst: hingabe, ein auftrag, eine mission?

nach(t)gedankenwas treibt den menschen in der heutigen zeit an, kunst zu machen.

nach(t)gedankenwarum kann ein strich heute so viel macht über den künstler haben, daß er ihm sein leben hingibt und sich selbst in abgründe zu stürzen bereit ist? warum verfolgt uns der strich, die farbe. wie schaffen sie es, uns unbefragt risiken auszusetzen, beinahe furchtlos, als wären wir betäubt?

nach(t)gedankengibt es ein schlüsselerlebnis im leben des künstlers, das ihn zum künstler macht oder wird er schon so geboren? und wenn es ein schlüsselerlebnis gibt, welcher natur ist das?

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