“die normalität ist eine gepflasterte strasse; man kann gut darauf gehen, jedoch wachsen keine blumen auf ihr.” (vincent van gogh)

019schwärze. linie. geballte dunkelheit. nacht.

weiss. die offene ebene. unberührt.

201fliessen, hiebe, ich lache laut auf. der strich verzerrt. ein mund wird sichtbar. schräg. augen. wieviel ein leichtes schielen den ausdruck verstärkt.

202es sind diese unebenheiten.

ein hall.

aus dem nichts, jetzt, resonanz.

011ES sieht mich an.

226diese gestalten.

wie ein bienenstock. es schwirrt, summt, ES surrt.

303malen heisst, die box, die um mich ist, abzulegen. nackt. durchlässig.

eine nomadin im eigenen leben. ankerlos treibend im fluss der geister.

305wer sind sie?

362ich male. male. wann verebben sie? verebben die geister überhaupt oder wird mit jedem neuen eine vielzahl neuer geboren?

malen heisst die unendlichkeit körperlich zu spüren.

solange meine geister leben, lebe auch ich, denke ich.

335die gepflasterte strasse birst. blumen.